Internationale Jean Améry-Gesellschaft
Die 2024 gegründete Internationale Jean Améry-Gesellschaft hat sich der Vermittlung und Förderung der Auseinandersetzung mit dem Werk Jean Amérys verschrieben. Ihr Ziel ist es, das geistige Erbe dieses bedeutenden Denkers lebendig zu halten und die wissenschaftliche wie gesellschaftliche Beschäftigung mit seinem Denken im europäischen Kontext zu vertiefen.
Ein zentrales Instrument dieser Tätigkeit ist die Verleihung des ›Jean Améry-Preises für Essayistik‹, der alle zwei Jahre vergeben wird. Ausgezeichnet werden herausragende Essays oder Essaybände, die sich – im Geiste Amérys – kenntnisreich und originell mit politischen oder kulturellen Entwicklungen in Europa, mit der europäischen Realität oder mit Perspektiven des europäischen Einigungsprozesses im globalen Kontext auseinandersetzen. Der Preis wird vom Bundesministerium für Kunst und Kultur gestiftet. Darüber hinaus veranstaltet die Gesellschaft Vorträge, Lesungen und Symposien, die Leben, Werk und Wirkung Jean Amérys beleuchten. Sie unterstützt zudem wissenschaftliche Forschungsprojekte, die neue Zugänge zu seinem Denken eröffnen und es in aktuelle Diskurse einbinden.
Vorstandsmitglieder
Präsident: Robert Menasse
Vizepräsident: Manfred Müller
Kassier: Lukas Kosch
Schriftführerin: Nicole Kiefer
Stellv. Schriftführerin: Ines Scholz
Erweiterter Vorstand
Isolde Charim
Bernhard Fetz
Karl-Markus Gauß
Thomas Macho
Alfred Noll
Advisory Board
Philipp Blom (Wien)
Omri Böhm (Berlin)
László Földenyi (Budapest)
Irene Heidelberger-Leonard (London)
Geert van Istendael (Brüssel)
Ewout van der Knaap (Utrecht)
Ivan Krastev (Wien)
Michael Krüger (München)
Rüdiger Safranski (Berlin)
Thomas Strässle (Zürich)
